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Halbvergrabenes Gewächshaus: das Herzstück des Vermehrungssystems

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Halbvergrabenes Gewächshaus: das Herzstück des Vermehrungssystems

Das halbvergrabene Gewächshaus nutzt den Boden als Wärmespeicher, Windschutz und Feuchtigkeitsstabilisator. Für DREVO ist es kein dekoratives Bauwerk, sondern eine Produktionsstätte: Hier keimen Samen, Sträucher wurzeln, Kräuter werden vorbereitet und vor dem Auspflanzen abgehärtet.

DREVO Coastal Green Corridor

Prinzip

Die Erde spendet Kühlung, Stabilität und Feuchtigkeit.

In einem heißen und windigen Küstenklima verliert eine Freilandgärtnerei schnell Feuchtigkeit. Ein halbvergrabenes Gewächshaus verringert die Temperaturschwankungen: Tagsüber ist es kühler und nachts wärmer, was den Sämlingen einen sanfteren Start ermöglicht.

DREVO Coastal Green Corridor

Walipinis Diagramm zeigt die Rolle des Bodens als Wärmepuffer und -speicher.

DREVO Coastal Green Corridor

Das Belüftungs- und Erdwärmetauschsystem trägt zur Stabilisierung des Mikroklimas bei.

Grunddesign

ElementEmpfohlener ParameterWozu wird es benötigt?
Tiefe1-1,5 mstabile Temperatur und Windschutz
Breite2-4 mkomfortable Bedienung und Feuchtigkeitsregulierung
Länge4-10 mModulares Format für das Pilotprojekt
BildenRechteck oder Trapezeinfache Geometrie und kostengünstige Konstruktion
DachNeigung zur SonneLicht, Wärme und kontrollierte Belüftung

Die Längsseite sollte idealerweise in Ost-West-Richtung ausgerichtet sein, die Dachneigung nach Süden. Eine gute Belüftung ist unerlässlich: Dachlüfter und seitliche Schlitze verhindern Überhitzung und Schimmelbildung.

Materialien und internes System

Mauern: verdichteter Boden, Sandsäcke, Steine, Lehm mit Sand

Abdeckung: Polyethylen, Agrofaser, Schattiernetz, vorzugsweise eine Doppelschicht mit Luftspalt

Wasser: Tropfbewässerung, langsames Bewässern aus Behältern, kleine Rillen und feuchte Bereiche

Boden: Sand, etwas Lehm, Kompost und gewaschene Algen

Verstärkung: eine Kompostgrube in der Nähe, ein Wassertank und Steine ​​im Inneren als Wärmespeicher.

Drei interne Zonen

ZoneZweckModus
KeimungSamen von Gräsern, Bäumen und Bodendeckernhohe Luftfeuchtigkeit
HöheBaumsetzlinge, Sträucher, Kräutermäßige Luftfeuchtigkeit und gleichmäßiges Licht
HärtenVorbereitungen zum Aussteigen im KorridorJe näher am Ausgang, desto mehr Luft und desto weniger Schutz

Wo im Zonensystem einzuordnen ist

ProjektgebietWir brauchen ein Gewächshaus.Kommentar
Zone 1-2NEINzu salzig, windig und nah am Meer
Zone 3Vielleichtnur in einem guten Mikroklima
Zone 4JaArbeitsbereich für die Wurzelbildung und primäre Anpassung
Zone 5hauptsächlichder beste Ort für eine Kinderkrippe
Zone 6seltenLokal anwenden, sofern Wasser und Schutz vorhanden sind

Berechnung pro 1 km des Pilotkorridors

Ein durchschnittliches Gewächshaus mit den Maßen 3 x 8 m hat eine Fläche von etwa 24 m². Bei richtiger Bewirtschaftung können darin pro Zyklus 300-600 Gehölzsetzlinge in Anzuchtschalen oder 800-1500 Gräser und Bodendecker gehalten werden.

SkalaGewächshäuser pro 1 kmErgebnis
Minimalpilot2-3Ausgehend von den Knotenpunkten werden einige Pflanzen fertig gekauft.
Funktionsstandards4-6die beste Balance zwischen Selbstkultivierung und Anpflanzung
Intensivsystem8-12Nahezu autarke Baumschule, benötigt aber mehr Wasser und Personal.

Für den Pilotkilometer ist es sinnvoll, 6 Gewächshäuser anzulegen: 4 Hauptgewächshäuser, die halb im Erdreich eingebettet sind (3 x 8 m), und 2 kleine Abhärtungsgewächshäuser (2 x 4 m).

Praktische Schlussfolgerung

Das halbvergrabene Gewächshaus ist eines der effizientesten Elemente des Projekts. Es wandelt die Aussaat von einem einmaligen Vorgang in ein wiederholbares Produktionssystem um: Saatgut → Gewächshaus → Setzlinge → Aussaat → neues Saatgut.